1. Gunter Grass Günter Grass ist verstorben
  2. Irma Campos, Botschafter Peter Linder, Regionalprogrammleiterin Christine Brendel, Patricia Flores Worte, um ein Leben zu verändern
  3. Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert Wand - Malereien aus dem 18. Jahrhundert restauriert
Gunter Grass

Günter Grass ist verstorben

Im Alter von 87 Jahren verstarb mit Günter Grass einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Gegenwart. Mit dem bereits 1959 erschienenen Roman „die Blechtrommel“ gelangte Grass zu  internationaler Berühmtheit. Der Dichter und Dramaturg wurde daraufhin 40 Jahre später mit dem Literaturnobelpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Bundespräsident Joachim Gauck sprach mit folgenden Worten sein Beileid aus: "In seinen Romanen, Erzählungen und in seiner Lyrik finden sich die großen Hoffnungen und Irrtümer, die Ängste und Sehnsüchte ganzer Generationen."  Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters bezeichnete Grass als „einen einzigartiger Redner und Geschichtenerzähler der jüngsten deutschen Geschichte, der in unserer Erinnerung bleibt als jemand, der nicht nur Geschichte schrieb, sondern sie auch lebte.“

Irma Campos, Botschafter Peter Linder, Regionalprogrammleiterin Christine Brendel, Patricia Flores

Worte, um ein Leben zu verändern

Am 20. März sprach Botschafter Peter Linder bei der Abschlussveranstaltung der Kampagne „Cartas de Mujeres en Bolivia“  und übergab 17.186 Briefe an die Vertreterin der Bürgerbeauftragten Frau Griselda Sillerico. Die Veranstaltung fand in der Cinemateca von La Paz statt. Im Rahmen der deutschen Zusammenarbeit luden Verantwortliche des regionalen GIZ-Programms ComVoMujer in Kooperation mit den Regierungen von La Paz, Bermejo, Gran Chaco-Yacuiba, Cono Sur und Cochabamba zur Präsentation der Ergebnisse der Kampagne sowie zur Einweihung der Ausstellung ein. Den Veranstaltern gelang es, mit ihrem Engagement ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Gewalt gegen Frauen zu setzen. Botschafter Peter Linder betonte in seiner Ansprache die gemeinsame Verpflichtung, Gewalt entschieden abzulehnen, und hob die Bedeutung der Kampagne hervor. Insgesamt wurden 17.186 Zeugnisse von Frauen, Männern und Kindern in Form von Briefen, Bildern oder Audiobotschaften dokumentiert, die die Narben der Gewalt widerspiegeln. Durch diese Zeugnisse versuchten Opfer, ihre traumatischen Schicksale als Folge der gegen sie gerichteten Gewalt zu verarbeiten. Gleichzeitig diente die Kampagne dazu, einen Gesinnungswandel in Richtung einer gewaltfreien Zivilgesellschaft einzuläuten.

Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert

Wand - Malereien aus dem 18. Jahrhundert restauriert

Am 17. März weihte Botschafter Peter Linder die restaurierten Wandmalereien im Kloster Santa Clara in Sucre ein. Im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts, das zur Bewahrung kulturellen Erbes in aller Welt dient, wurde das Projekt mit ca. 75.000 EUR – verteilt auf drei Phasen – unterstützt. Dabei wurden Fresken aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts restauriert, die Szenen aus dem Leben Jesu und der Jungfrau Maria darstellen. Während der Restaurierungsarbeiten wurden zudem junge Menschen ausgebildet, die nun als zukünftige Restauratoren arbeiten können. Bei der feierlichen Übergabe der restaurierten Wandmalereien waren u. a. die Senatorin von Sucre Patricia Gómez, der Oberbürgermeister von Sucre Moisés Torres, Amtsträger des Departements, Mitglieder des konsularischen Corps, Journalisten und Einwohner von Sucre anwesend.

WICHTIG!

Das Honorarkonsulat in Cochabamba ist umgezogen. Die neue Adresse ab Mittwoch, den 15. April ist folgende:

Av. Pando 1122 (esq. Boulevard de la Recoleta)

Edificio SAAL  oficina 1B

Telefonummmer  4-4434656

Familie am Flughafen

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Konsularabteilung und Visa

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Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Entwicklungspolitische Zusammenarbeit

Die deutsche Bundesregierung bekennt sich zu den Millenniumsentwicklungszielen als universalem Rahmen für die deutsche Entwicklungspolitik auch in Bolivien. Zentrale Herausforderungen der Entwicklungspolitik im internationalen Kontext sind die Armutsbekämpfung und Reduzierung von strukturellen Ungleichgewichten.

Kloster Santa Clara nach Renovierungsarbeiten

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